Über die Kategorie StahlDigital

Ontologie-basierte interoperable Workflows zur Erforschung und Optimierung von Stahlwerkstoffen für den Bauteileinsatz: Von der Blechhalbzeugherstellung zur Crashsicherheit

Projektlaufzeit: 01.02.2021 – 31.01.2024

Die Innovationskraft der Stahlindustrie basiert auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Stählen mit maßgeschneiderten Eigenschaften, wie Festigkeit und Duktilität, unter den Randbedingungen der Wirtschaftlichkeit und Herstellbarkeit. Ein Großteil der heute eingesetzten Stähle sind entweder weiter- oder neuentwickelt, wobei die Beherrschung der Mikrostruktur-Eigenschaftsbeziehungen eine entscheidende Rolle spielt. Um aus der Stahlschmelze durch nachgelagerte Verarbeitungsprozesse gewünschte Werkstoffeigenschaften gezielt einstellen zu können, sind Simulations- und Charakterisierungsmethoden unerlässliche Hilfsmittel. Problematisch ist bislang allerdings die Kopplung von Simulationsmethoden entlang der Prozesskette unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zeit- und Längenskalen. Hier setzt das Projekt StahlDigital an, das auf die Erarbeitung neuer digitaler Strategien für Stahlwerkstoffe zielt. Dabei werden sowohl die Herstellung des Materials, die Verarbeitungsprozesse wie auch das Design der fertigen Bauteile betrachtet, damit diese zukünftig schneller und passgenauer entwickelt werden können.

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